Hart erkämpfter Sieg...

Sonntag, 16. November 2025 · 16:00 UhrBezirksliga Gruppe 6, 14. Spieltag

...gegen einen starken Gegner

Spielbericht vom 20. November 2025

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    Mit einem gegen Ende deutlichen 4:1 Sieg setzte die Krippel-Elf ihre Erfolgsserie fort und bleibt Tabellenführer. Es war die erwartet schwierige Aufgabe und es dauerte bis weit in die zweite Hälfte, ehe der Sieg unter Dach und Fach gebracht werden konnte. Der Gastgeber musste die Anfangsformation auf 3 Positionen ändern, da Kai Nakowitsch (verletzt), Laurin Kamperhoff und Leon Metke (beide Sperre wegen der 5. gelben Karte) ausfielen. So rückte Georgios Ketsatis in die Innenverteidigung, Jason Lee Gerhardt auf die linke Verteidigerposition und Tim Karkau ins Mittelfeld. Beide Teams begannen mit offenem Visier, die körperlich sehr präsenten Gäste machten ab der Mittellinie die Räume für den SVA eng, dieser reagierte mit langen, sicheren Ballstaffetten. Der erste klitzekleine Aufreger nach einem Eckball von Kevin Barra, als der aufgrückte Jannis Böhner nicht richtig zum Kopfball kam. Michael Simineko fand in Keeper Chris Schmelt seinen Meister, ein Pass in die Mitte fand keinen Abnehmer. Dann auch die erste Annäherung der Oberhausener durch Mathias Grgic, aber Böhner war zur Stelle und blockte den Schuß. Nach einem weiteren Eckball von Barra schien die Gefahr vorüber, aber die Kugel landete bei Böhner, der selbige über die Linie bugsierte. Eine zu diesem Zeitpunkt (18. Minute) gerechte Führung, hatte der SVA mehr vom Spiel. Doch die Chance auf den Ausgleich liess nicht lange auf sich warten.  Zunächst verhinderte Maximilian Wagner mit einer reflexartigen Fussabwehr gegen Denis Karic einen Treffer, dann stoppte Berkay Akay kurz vor der Torlinie den Ball, vergaß aber, ihn einzunetzen (28.). Viele fragten sich: "Wie kann man den denn nicht machen?" Die Partie war nun ein offener Schlagabtausch und wurde zusehends härter, vornehmlich auch in Person von Felix Knappmann, der auf der linken Seite einige Baumfälleraktionen hatte, die nicht wirklich adäquat vom Unparteiischen Janneck Völschow und seinem Team sanktioniert wurden. Gegen Ende der ersten 45 Minuten wurde es noch einmal turbolent. Wagner sah sich drei Eckbällen ausgesetzt, Kiros Galantidis Versuch wurde Beute von Schmelt, ehe Kapitän Karic mit einem Fernschuss nur knapp das Ziel verfehlte. Hier hätte Wagner nichts zu bestellen gehabt.

    Nach dem Wechsel brachte ein Ballverlust im Mittelfeld Knappmann ins Spiel, der sich über links durchsetzte und dessen Flanke zu Finn Busian gelangte, der Maß nahm und über den rechten Innenpfosten zum vielumjubelten Ausgleich traf (55.). Ein schöner Treffer. Die dann vielleicht spielentscheidende Szene nur 5 Minuten später. Nach einem erneut zu harten Einsteigen sah Knappmann die gelb-rote Karte. Die Begegnung verlagerte sich nun zusehends in die Oberhausener Hälfte und Schmelt im Tor von Königshardt konnte und musste sich bei Versuchen von Gerhardt und Mehmet Can Köstekci auszeichnen. Ketsatis brachte einen freien Kopfball aus kurzer Distanz nicht im Tor unter. Dann aber rappelte es doch noch im gegnerischen Gehäuse. Simineko lief in eine Flanke von Barra und es stand 2:1.  Die Elf von Kenan Hodzic gab sich aber nicht geschlagen und liess bei einem Konter eine Großchance liegen, bei einem weiteren Angriff wurde der Stürmer wegen Abseitsstellung richtigerweise zurückgepfiffen. Kurz vor Ende die Entscheidung durch zwei frische Kräfte. Konnte Schmelt einen strammen Schuß von Maurice Traude noch glänzend abwehren, war er beim abgefälschen Versuch von Sky Eric Lietzau machtlos. Das war es dann. Siminenko mit seinem zweiten Treffer setzte dem Ganzen noch die Krone auf.

    "Der Sieg erscheint klarer als er war. Wir sind auf einen erstaunlich starken Gegner getroffen und mussten alles raushauen. In dieser Form und mit dieser körperlichen Präsenz wird Königshardt nicht absteigen." waren die Verantwortlichen -natürlich- zufrieden, ebenso wie die Zuschauer, soweit sie blau weisse Sympathien hatten.

    Frank Heuer