Bei eisigen Temperaturen…
Spielbericht vom 14. November 2025
Der Spielbericht wird präsentiert von:
...knapp unter dem Gefrierpunkt hatte die 2. Mannschaft erneut die Ehre, in Bredeney antreten zu dürfen. Das ursprüngliche Spiel war acht Tage zuvor in der 50. Minute beim Stand von 3:0 für den SVA aufgrund eines plötzlichen Flutlichtausfalls abgebrochen worden.
Vorweg sei gesagt: Diesmal brannte das Licht über die gesamte Spielzeit!
Bredeney begann – wie bereits in der Vorwoche – mit einigen Altstars im Team, unter anderem dem ehemaligen Bezirksliga-Torjäger Wolfgang Dymala. Die Gastgeber von der Meisenburg überließen dem SVA weitgehend den Ball und große Teile des Spielfelds. Dennoch dauerte es bis zur 35. Minute, ehe ein Eigentor die Führung für das Team von René Nolte brachte. Keine sechs Minuten später stand Torjäger Andy Kaiser im Mittelpunkt und erhöhte mit einem sicheren Abschluss auf 2:0. Mit diesem Ergebnis ging es auch in die Pause. Bredeney hatte im ersten Durchgang ebenfalls zwei gute Chancen, doch entweder verhinderte der Pfosten oder Keeper Robin Kauper den Anschlusstreffer.
In den zweiten 45 Minuten war es erneut Andy Kaiser, der in der 62. Minute auf 3:0 stellte. Bredeney kam jedoch noch einmal nach vorne, und der SVA verursachte in der 66. Minute einen Elfmeter, den die Gastgeber souverän verwandelten. Nur 60 Sekunden später zappelte der Ball erneut im Netz – Andy Kaiser belohnte sich an diesem Tag mit seinem dritten Treffer. Bredeney war nun endgültig geschlagen, die Gegenwehr gebrochen. Für den Schlusspunkt sorgte Tarek Koja in der 89. Minute mit einem frech und schnell ausgeführten Freistoß, der zur Überraschung aller im Tor landete.
Unterm Strich steht ein 5:1-Sieg auf einem teils gefrorenen und sehr rutschigen Untergrund. Ein Erfolg, den man holen musste – nicht mehr, aber auch nicht weniger. Die Leistung war angesichts der Witterungsbedingungen völlig in Ordnung. Oder, wie man so schön sagt: Ein gutes Pferd springt nur so hoch, wie es muss.
Tobi König
...und ein Flutlichtspiel gegen Fortuna Bredeney II.
Unsere zweite Mannschaft, diesmal betreut von Co-Trainer Simon Timnik, da Coach René Nolte weiterhin krankheitsbedingt ausfällt, legte los wie die Feuerwehr. Keine 60 Sekunden waren gespielt, als Tarek Koja unseren SVA mit 1:0 in Führung brachte. Bredeney zog sich tief in die eigene Hälfte zurück und überließ der Mannschaft um Kapitän Tobias König weite Teile des Spielfelds.
Maurice Traude, an diesem Abend hervorragend aufgelegt, erhöhte in der 29. und 38. Minute mit zwei sehenswerten Treffern. Einmal ein wunderschöner Distanzschuss in den Winkel, dann ein blitzsauber vollendeter Konter nach einem Bredeneyer Einwurf weit in der Hälfte des SVA.
Bredeney blieb über weite Strecken harmlos. Alles, was auf das Tor von Keeper Robin Kauper kam, wurde souverän verteidigt. So ging es mit einer beruhigenden 3:0-Führung in die Pause – ohne dass Bredeney bis dahin einen einzigen Torabschluss verzeichnen konnte.
Dann folgten die zweiten 45 Minuten – und Ereignisse, die eine kleine Anekdote fürs Geschichtsbuch liefern. Einige der älteren Leser mögen sich an den „Pfostenbruch vom Bökelberg“ oder den „Stromausfall im Weserstadion“ beim Bundesliga-Auftakt 2004/05 erinnern. Ähnliches geschah gegen 20:40 Uhr in Essen-Bredeney: Plötzlich gingen wortwörtlich die Lichter aus – und ließen sich auch nicht wieder einschalten. Zwei verzweifelte Versuche des emsigen Platzwartes blieben erfolglos, sodass der Schiedsrichter die Partie beim Stand von 3:0 für den SVA abbrechen musste.
Nach aktuellem Kenntnisstand wird das Spiel voraussichtlich komplett neu angesetzt und nicht lediglich die zweite Halbzeit nachgeholt. Extrem bitter, zeigte die Mannschaft doch eine hochkonzentrierte, engagierte und reife Vorstellung. Nun warten wir gespannt auf die Entscheidung des Kreises Essen und freuen uns auf ein baldiges Wiedersehen „An der Meisenburg“ – diesmal hoffentlich mit bezahlter Stromrechnung. ;-)
Tobi König


