Licht und Schatten...
...bei unserer II.
Spielbericht vom 17. August 2026
Der Spielbericht wird präsentiert von:
Am 1. Spieltag der Saison 2026/27 empfing die Mannschaft von Trainer René Nolte die II. Mannschaft des ETB Schwarz-Weiß Essen. Bei den Gästen gab es zum Saisonwechsel nicht nur einen Trainerwechsel, sondern direkt eine komplett neue Mannschaft, sodass das Team kaum noch etwas mit dem Gegner aus der vergangenen Saison gemeinsam hatte.
Unsere II. Mannschaft begann ungewohnt nervös und ließ sich von der lauten und energischen Spielweise des ETB verunsichern. In den ersten Minuten produzierte man reihenweise Abspielfehler. Auch offensiv fehlte es an Durchschlagskraft, zudem gewann man kaum Zweikämpfe. Ehrlicherweise hätte der ETB zur Halbzeit mindestens 1:0 führen müssen. Allerdings brachte es der Stürmer der Schwarz-Weißen fertig, den Ball frei vor dem Tor – der Torwart war bereits geschlagen – noch an den Pfosten zu nageln.
In der Halbzeitpause gab es dann deutliche Worte von Coach Nolte, deren Schall vermutlich noch im Worringpark zu hören war. (war er...Anmerkung der Redaktion)
Man stellte das System etwas um und siehe da: Plötzlich ließ man Ball und Gegner wieder in gewohnter Manier laufen und zwang den ETB immer wieder zu eklatanten Ballverlusten. Allerdings vergab man die daraus resultierenden Chancen zunächst leichtfertig, sodass es bis zur 57. Minute beim 0:0 blieb. Nachdem der SVA zuvor noch eine 100-prozentige Torchance liegen gelassen hatte, machte man es bei der daraus resultierenden Ecke deutlich besser. Den feinen Eckball von Tarek Koja bugsierte Philipp Taube mustergültig per Kopf über die Linie. Der SVA hatte nun das Momentum auf seiner Seite und setzte den ETB weiter unter Druck. Erneut zwang man die Gäste zu einem Fehler, den André Kaiser nur zwei Minuten nach dem 1:0 zum beruhigenden 2:0 verwandelte. Bei den Gästen vom Uhlenkrug war nun nicht nur die Luft raus, auch auf dem Platz wurde es merklich ruhiger. Durch eine überflüssige Tätlichkeit schwächte sich der ETB unnötigerweise selbst und spielte ab der 70. Minute nur noch mit zehn Spielern. Dadurch boten sich dem SVA immer wieder große Räume, die allerdings zunächst nicht mit einem weiteren Torerfolg belohnt wurden. Erst in der 88. Spielminute setzte Alexander Böse mit einem schönen Rechtsschuss ins lange Eck den Schlusspunkt zum 3:0.
Es war das erwartet schwere erste Saisonspiel, das man nach 90 Minuten letztlich verdient für sich entscheiden konnte. Allerdings hätte die Partie auch einen anderen Verlauf nehmen können, wenn der ETB seine Chancen in der ersten Halbzeit genutzt hätte. Jetzt geht es für die Zweite mit einem Auswärtsspiel auf dem enorm großen Kunstrasenplatz in Werden weiter. Oder wie Marc Hohns sagen würde: „Der Platz ist so groß wie eine Landebahn.“
Tobi König


