Nach hartem Kampf...

...konnte die I. Mannschaft punkten
Spielbericht vom 10. Februar 2026
Der Spielbericht wird präsentiert von:
"Der erwartet schwere Gegner." war ein gemeinsamer Tenor nach der Begegnung bei Dostlukspor Bottrop. Beide Mannschaften agierten auffällig häufig mit langen Bällen. Während der Gast versuchte, die Burgaltendorfer früh unter Druck zu setzen, zogen sich diese bei Ballbesitz von Doklukspor zurück. Die dann bei Ballverlust entstehenden Räume nutzen die Gäste und hatten auch die ersten Möglichkeiten. Zunächst verzog Michael Siminenko weit am linken Pfosten vorbei. Deutlich näher kam Laurin Kamperhoff dem gegnerischen Tor. Nach -wie sollte es anders sein- einem langen Ball nahm er die Kugel elegant mit und hämmerte sie an die Latte. Kurze Zeit später scheiterte er aus 20 Metern am gut reagierenden Bottroper Keeper Fabian Fricke. Nach 20 Minuten wurde es erstmals brenzlig vor dem Gästetor. Torhüter Jonas Altenkamp klärte an der Sechzehnergrenze mit der Faust vor einem heranstürmenden Bottroper Akteur. Dann wurde Arda Olgur frei gespiel, sein Schuss konnte aber von der aufmerksamen Defensive geblockt werden. Siminenko setzte sich gegen drei durch, fand aber seinen Meister in Fricke. Die Partie wogte hin und her und war geprägt von vielen Ballverlusten auf beiden Seiten. Die nächste aufsehen erregende Szene hatte dann wieder die Elf von Trainer Can Ucar. Abba Jaafar zog auf 20 Metern ab und Altenkamp konnte den Flatterball nur mühsam mt den Fäusten zur Ecke klären. Nun waren wieder die Gäste am Zug, aber Siminenkos Versuch wurde zur Ecke abgefälscht, die -wie weitere- problemlos abgefangen wurden. Der vierte Eckball führte dann zur 1:0 Führung. Jannis Böhner, der zuvor immer gedoppelt wurde, köpfte völlig freistehend ein. Eine Riesenchance unter dem Motto "den kann man machen" hatte dann Nico van der Heuvel, der aus acht Metern blank vor der Hütte den Keeper anschoss. Das hätte ein wenig mehr Ruhe gebracht. Eine unschöne Szene ereignete sich kurz vor dem Halbzeitpfiff. Alkan Albayrak spitzelte an der Aussenlinie den Ball an Asim Kocamann vorbei, der ihn brutal umsenste, was Albayrak zu Recht erzürnte, ihn allerdings zu einem Schubser hinreissen liess, den Kocamann theatralisch nutzte. Der über die gesamte Partie hervorragend mit seinen Nebenleuten agierende Unparteiische Mustafa Bostanci behielt auch in dieser Szene die Ruhe und zeigte beiden Akteuren die gelbe Karte. Es hätte auch rot für beide geben können, die von ihren Trainern zur Halbzeit jeweils in der Kabine gelassen wurden. Die Gemüter konnten sich beruhigen und man stellte sich auf weitere heisse zweiten 45 Minuten ein.
Die schienen dann aber doch lauwarm zu werden. Mit einem Doppelschlag in der 47. und 49. Minute erhöhte Burgaltendorf innerhalb von zwei Minuten auf 3:0. Zunächst bediente Kamperhoff den in der Mitte postierten Schevan Rascho, der ungehindert einschieben konnte, dann war es Kamperhoff selbst, der sich in die Torschützenliste eintragen konnte und zu seinem 24. Saisontreffer kam. Das schien den Gegner zu brechen, der nun die Köpfe hängen liess und zu resignieren schien. Aus dem Nichts fiel dann in der 55. Minute der Anschlusstreffer durch Mittelstürmer Khaled Al-Kadi und sofort war wieder Feuer in der Begegnung. Wie in der ersten Halbzeit durchgehend wurde jede Aktion lautstark begleitet und auf Seiten des Gastgebers keimte Hoffnung auf. Siminenko hätte den Sack zu machen könen, aber allein aufs Tor zulaufend geriet er zu sehr nach links und Keeper Finke konnte erfogreich eingreifen. 8 Minuten nach dem Abschluss das endgültige ko durch ein kurioses, nicht allzu häufig vorkommendes Eigentor. Ein eigentlich harmloser langer Ball wurde dadurch noch gefährlich, dass Siminenko und Rascho im höchsten Tempo nachsetzten und den Abwehrspieler unter Druck setzten, der Richtung Torwart köpfte, der allerdings bereits weit aus dem Tor geeilt war. So flog der Ball links an ihm vorbei und trudelte ins Tor. Auch wenn Jaafar in der 80. Minute noch einen Freitsoß unter Mithilfe von Altenlamp versenken konnte, war der Auswärtssieg nicht mehr in Gefahr. "Hier wird der ein oder andere noch Punkte lassen. Hut ab vor der Moral der Mannschaft." war man nach der Begegnung voll des Lobes für den Gegner und froh, diese Auswärtshürde genommen zu haben.










