Auch im sechsten Spiel hintereinander konnte die Mannschaft der Trainer Engelmeyer/Nendza keinen Sieg erspielen. Es reichte auch nicht zu einem Punktgewinn, denn gegen den Gast aus Rhede hieß es am Ende 2:3 und so zog dieses Team auch in der Tabelle an Burgaltendorf vorbei.

Dabei ging es verheißungsvoll los, denn die ersten Chancen ergaben sich für den Gastgeber. Doch sowohl Anwar mit einem Schuß über das Tor, Unger mit einem Kopfball nach einer Ecke, Vladi mit einem Abschluß an den Innenpfosten und schließlich noch Naoumov mit einem Schuß waren mit ihren Möglichkeiten nicht erfolgreich. Und dann führte der erste richtige Angriff der Gäste über deren linke Seite zum 0:1. Möller konnte seinen Gegenspieler nicht daran hindern, dass dieser den Ball von der Torauslinie zurücklegte und Florian Hahm netzte ohne ausreichend gestört zu werden unhaltbar in die lange Ecke ein. In der Folge übernahm dann wieder der Gastgeber das Kommando. Zunächst setzte Soltani einen satten Schuß noch über das Tor, doch in der 26. Minute fiel dann endlich der hochverdiente Ausgleich durch Kapitän Vladi. Dieser war dann nur weitere 4 Minuten auch für die Führung verantwortlich, als er eine von Sous getreten Ecke mit einem sehenswerten Kopfball verwandelte. Vor dem Seitenwechsel noch eine weitere Großchance zum 3:1 für Denis Naoumov, doch nach einer schönen Einzelleistung landete sein Abschluß nur am Lattenkreuz. Auch der Nachschuß von Anwar fand nicht ins Ziel, weil Gästekeeper Sebatian Kaiser glänzend reagierte. So ging es aufgrund der Chancenvielfalt auf Seiten der Gastgeber mit einer hochverdienten Führung in die Kabinen. Offensichtlich hatte der Gästetrainer die Pause erfolgreich genutzt, um seine Spieler auf eine andere Spielweise einzustellen.

Denn nunmehr ergaben sich für den SVA kaum noch Möglichkeiten, vielmehr konnte sich Rhede zunehmend Vorteile erarbeiten. Folgerichtig fiel dann in der 65. Minute der Ausgleich und in der 79. Minute dann schlußendlich der Siegtreffer. Damit war aufgrund der ersten Halbzeit nun wirklich nicht zu rechnen gewesen und die Enttäuschung auf Seiten des Gastgebers war groß. Zu allem Überfluß sah Nils Unger in der vierten Minute der Nachspielzeit auch noch den roten Karton. Wie häufig im Fußball rächte sich an diesem Tag, dass die vielen Chancen im ersten Abschnitt nicht zu einer höheren Führung reichten. Zudem war zu erkennen, dass der Gastgeber offensichtlich nicht in der Lage war, auf die geänderte Spielweise des Gegners angemessen zu reagieren und damit den Sieg aus der Hand gab.