Bei herrlichem Frühlingswetter konnte die I. Mannschaft den "Lauf" gegen die Spielvereinigung Sterkrade-Nord nicht komplett stoppen, behielt aber einen Punkt an der Windmühle

Das Trainergespann Julian Engelmeyer und Bernward Nendza musste die Anfangsformation erneut personell umstellen, u.a. fiel Sam Soltani verletzt aus. Gegen die körperlich sehr präsenten Gaste hielten die Mannen um Kapitän Kreshnik Vladi, der aus der Spitze wieder ins Mittelfeld rückte, gut dagegen. Die Innenverteidigung stand kompakt und im Mittelfeld wurden die Zweikämpfe gesucht und gefunden. Da auch die Elf von Trainer Julian Berg ähnlich robust auftrat, entwickelte sich eine Begegnung ohne große Torchancen. Der erste kleine Aufreger in der 15. Minute durch einen Freistoß von Nils Unger von der rechten Seite, aber der auf die kurze Ecke gezielte Ball wurde zur Ecke abgewehrt. Nach einer solchen war es erneut Unger, der diesmal zum Kopfball kam, aber Keeper Akin Ergin war zur Stelle. Nach einem Ballgewinn stümte Stefano Trißler Richtung gegnerisches Tor, setzte Maurice Yayra Möller auf rechts ein, dessen Hereingabe von Lukas Kuhlmann zur 1:0 Führung verwertet wurde. Unmittelbar nach Wiederanpfiff prüfte ein Sterkrader Spieler Hendrik Buchholz, der spektakulär zur Ecke klären konnte. Die Partie wogte nun hin und her. Kuhlmanns Schuss konnte Ergin soeben noch zur Ecke lenken, während er bei Vladis Versuch keine Probleme hatte den Ball aufzunehmen (25. Minute).  An dieser Stelle ein kleiner Auszug aus einem Dialog vom Unterstand: "Seit wann haben wir eigentlich blaue Hütchen?" "Seit wir diese gekauft haben."

Die Gäste erhöhten den Druck und kamen nach einer halben Stunde zu drei Eckbällen in Serie. Konnten die ersten beiden noch geklärt werden, fiel beim dritten Versuch der Ausgleich. Kuhlmann mit einem Eigentor (er verlängerte den Ball mit dem Kopf ins Tor) liess Keeper Buchholz keine Abwehrchance. So blieb es beim Unentschieden bis der insgesamt umsichtig und gut leitende Unparteiische Ünal Sögüt zur Pause pfiff.

Die zweiten 45 Minuten begannen mit einer Chance für die Burgaltendorfer. Nach einem Freistoß wehrte der Duisburger Torhüter den Ball ab, Kevin Sokhan Sanj traf im Nachschuss die Latte, wurde aber wegen Abseitsstellung zurückgepfiffen. Auf der Gegenseite setzte Stefan Jagalski einen Schuss neben den Kasten. Auch wenn der Ball teilweise gut in den eigenen Reihen lief, war oft das Spiel in die Spitze zu ungenau. Einige Male mussten Mohamed Allie oder Jason-Lee Gerhardt ihren Sprint abbrechen, da die Bälle zu lang und unerreichbar waren. In der 65. Minute hatten die -mal wieder zu wenigen- Burgaltendorfer Zuschauer zum Jubelschrei bereits angesetzt, dieser blieb ihnen dann aber im Hals stecken. Einen starken Lauf über die rechte Seite vollendete Möller mit einer guten Hereingabe, die aber im letzten Moment abgewehrt werden konnte. Den Abpraller nahm erneut Möller auf, wurde dann aber rüde von den Beinen geholt. Den fälligen Freistoß brachte Trißler in den Strafraum, Sanj köpfte vom langen Eck in die Mitte und irgendwie gelangte der Ball ins Tor, aber Vladi hatte wohl die Hand im Spiel, so dass die Begegnung mit einem Freistoß für Sterkrade weiterging. Nun begann die stärkste Phase des SVA. Kuhlmann ziehlte nach einem Konter am gegenerischen Kasten vorbei, der eingewechselte Maurice Gräler kam über die linke Angriffsseite und flankte hart in die Mitte, fand aber keinen Abnehmer, ein Versuch von Gerhardt ging am Kasten vorbei. In der 85. Minute eine Treffer von Sanj, der aber ebenfalls zurückgepfiffen wurde, diesmal wegen Abseits. So blieb es beim insgesamt gerechten Unentschieden, auch wenn aufgrund der letzen 20 Minuten ein Sieg des SV Burgaltendorf nicht unverdient gewesen wäre.

Im Vergleich zu den letzten Spielen zeigte sich die Mannschaft deutlich verbesssert, was auch vom Publikum anerkannt wurde, gab es nach dem Spiel fast ausschliesslich positive Kommentare.