...war die kurze Analyse von Jürgen Margref, die er allerdings mit einem breiten Grinsen dem Autor dieser Zeilen gab. Wusste er, dass das Ergebnis den Spielverlauf völlig auf den Kopf stellte.

Doch zunächst zum „Vorspiel“. In einer zweitägigen Räumungsaktion mit vielen Helfern und Helferinnen war es überhaupt möglich, die Partie am Freitag stattfindend zu lassen. Über 30 Helfer und Helferinnen waren nötig, um -das hat unser geschätzter Norman Vollhase ausgerechnet-  ca. 50 Tonnen Schnee zu bewegen, damit das Spielfeld bespielbar wurde. Im Namen des Vorstandes bedanke ich mich bei allen Beteiligten, die noch zwei Tage später ihre Wehwehchen mit einer Ibuprophen behandelten.

Zum Spiel: Der Gastgeber, der aus dem Dienstagsspiel gegen Rot Weiss Essen sicherlich viel Selbstbewusstsein getankt hat, begann druckvoll und verlagerte von Beginn an das Geschehen in die gegnerische Hälfte. Aber ausser einem Weitschuss, beim dem Torhüter Alexander Golz auf dem Posten war, konnte keine kare Chance erspielt werden. Es dauerte bis zur 15. Minute, ehe Niederwenigern erstmals vor dem Burgaltendorfer Tor auftauchte. Aber mehr als zwei Freistöße aud der Halbposition, die ungefährlich blieben,  sprangen nicht dabei heraus. Mit fortdauernder Spielzeit merkte man: die beiden Teams kennen sich genau und lassen sich gegenseitig keine Räume. Nicht unbedingt schön anzusehen für die leider nur wenigen Zuschauer. In der 32. Mnuute prüfte Maurice Yayra Möller mit einem Distanzschuss Keeper Golz, der erneut zur Stelle war. im Gegenzug ging ein Versuch am langen Pfosten vorbei.  Kurz vor dem Halbzeitpfiff das Unparteiischen Daniel Schierok, der mit der insgesamt sehr fairen Begegnung überhaupt keine Schwierigkeiten hatte, große Möglichkeiten zur Führung für den SVA. Zunächst wurde ein Schuss von Jonas Lippeck von Keeper Golz an den Pfosten gelenkt, dann rettete er nach einer schöne Kombination von Julian Bluni und Lippeck zur Ecke. So ging es mit dem für den Gast glücklichen Unentschieden in die Pause.

Nach dem Wechsel das gleiche Bild. Der Gastgeber war feldüberlege und Kreshnik Vladi bot sich die Riesenchance zum Ausgleich, aber er schloss allein auf das Tor zulaufend zu früh ab und Golz konnte den Ball zur Ecke abwehren (70. Minute). Hier merkte man m.E. die kräftezehrende Einheit vom Dienstag. Es kam wie es kommen musste. Nach einem eklatanten Fehlpass fackelte Niederwenigern nicht lange und nutzten den Fehler zum 1:0 durch David Moreno Gonzales,  nur eine Minute nach oben beschriebender Großchance. Der SVA reagierte trotzig und erneut Vladi bot sich die Möglichkeit zum Ausgleich, aber auch dieser Versuch misslang. Ein weiterer Konter in der 80. Minute brachte das 2:0 durch Steffen Köfler und damit die Vorentscheidung. es blieb beim 0:2. Eine aus Burgaltendorfer Sicht unnötige Niiedrelage.