Bei der Elf der abstiegsgefährdeten Arminia aus Klosterhardt erreichte die Kruppe-Elf ein 1:1

Auf einem ungewohnt glitschigen Kunstrasen hatte beide Mannschaften Schwierigkeiten, einen vernünftigen Spielaufbau hinzubekommen. Vor allem bei Pässen in die Tiefe fehlte das Feintuning und nach einmaligem Aufsetzen gingen die Bälle ab wie Schmidt´s Katze und wurden unerreichbar. Zum ersten Mal gefährlich wurde es bei einer Ecke von Stefano Trißler, aber ein Oberhausener Abwehrspieler kam vor dem einköpfbereiten Kevin Sokhan Sanj an den Ball und konnte klären (4. Minute). Ein Abseitstreffer der Arminia wurde vom insgesamt sehr guten Unparteiischen Lars Grell in der 11. Minute zu recht nicht gegeben. Insgesamt hatte der Gast mehr Spielanteile, und der emsige Julian Bluni sorgte für Gefahr. Seine Flanke in der 14. Minute von der rechten Seite wurde von Sokhan--Sanj in die Mitte aufgelegt, wo allerdings Jonas Lippeck nicht richtig zum Abschluss kam. Bei einer identischen Situation -diesmal von der linken Seite- stellte sich ein Abwehrspieler in den Weg beim Abschlussversuch von Lippeck. Die Begegnung plätscherte so vor sich hin. Der SVA ließ hinten nichts zu, konnte aber auch keine eigenen gefährlichen Situationen kreieren. Dadurch, dass sich die Burgaltendorfer bei Ballbesitz des Gegners zurückzogen, waren diese mit der Gestaltung des Spieles reichlich überfordert. Die junge Mannschaft agierte mit langen Bällen oder versuchte sich im Spielaufbau, der aber konsequent gestört wurde. Es dauerte bis zur 42. Minute, ehe der Gastgeber eine echte Torchance hatte. Ein Freistoß aus dem Halbfeld erreichte Ali Hassan Hammoud, dessen Kopfball aber von Jan Unger pariert werden konnte. So ging es bei milden Temperaturen und feinem Nieselregen in die Pause.

Nach dem Wechsel war es ebenfalls eine Standardsituation, die dem Tabellensechsten die Führung brachte. Nach einem Eckball war es Lippeck, der mit dem Kopf zum 0:1 traf. Dies sollte eigentlich die Partie auf Seiten des Gastes ein wenig beruhigen und gegen die unerfahrene Mannschaft hofften die Zuschauer, dass mit der vorhandenen Routine das Ergebnis über die Zeit gebracht werden könnte. Aber Klosterhardt wehrte sich mit den ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln und versuchte, den SVA im Spielaufbau zu stören und somit zu eigenen Chancen zu kommen. In der 60.Minute war es soweit. Maurice Yayra Möller konnte die Flanke nicht verhindern, in der Mitte gab es keine richtige Zuordnung, Keeper Unger kam auch nicht an den Ball und so jagte Necati Güclü den Ball in diie Maschen zum vielumjubelten Ausgleich (66.). Die Oberhausener hatten nun Oberwasser, kamen aber nicht zu nennenswerten Torraumszenen. Die einzige Möglichkeit für Burgaltendorf zu einem weiteren Treffer bot sich Nils Unger mit einem Kopfball, der aber knapp am Tor vorbei strich. So bleib es bei der Punkteteilung.