Neun Tore im Löwental

Im Auswärtsspiel beim Tabellenletzten Werden 80 konnte die Dritte ihren zweiten Dreier einfahren. 
Die Dritte hatte so ihre liebe Mühe in der ersten Halbzeit. Der Spielaufbau hakte an so mancher Stelle, da hatte Werden mit langen Bällen auf dem seifigen Geläuf das bessere Stilmittel gewählt. Ein langer Ball bzw. ein Torschuss aus ca. 30 Metern war es dann auch, der zum 1:0 für die Werdener führte. Thomas Gießler konnte den Schaden nach Flanke von Daniel Essler reparieren und den Ausgleich erzielen. Wenige Minuten später das 1:2 aus SVA Sicht, ein langer Ball in den Rücken unserer Abwehr konnte nicht aufgehalten werden, sodass ein Werdener Spieler per Kopf unbedrängt einnetzen konnte. Unter Mithilfe des Keepers konnte Daniel Essler wieder auf 2:2 stellen. Der SVA nun darauf bedacht, sich nicht wieder einen zu fangen, aber schon nahm das Unheil zum dritten Mal seinen Lauf. Ein relativ harmloser Ball flutschte unserem Keeper von den Fäusten, sodass der SVA wieder in Rückstand lag. Kurz vor der Pause dann das verdiente 3:3. Daniel Essler flankte einen Freistoß auf den zweiten Pfosten, wo Denis Braun per Direktabnahme und trocken in die lange Ecke vollendete. In der Halbzeitpause wurden die offensichtlichen Probleme und die empfehlenswerten Maßnahmen angesprochen. Warum dann nach zwei Minuten ein Werdener Spieler unbedrängt auf die Latte köpfen kann und den Nachschuss ungedeckt aufs Tor pölen kann, ist fast schon unbegreiflich. Keeper Ochs parierte den Nachschuss sensationell zur Seite ab. Chance vorbei ? von wegen… die Flanke von außen ging wieder vors Tor, wo drei Werdener alleine vor Keeper Ochs standen und der Kopfball zum Glück knapp neben dem Pfosten landete. Das 4:3 bedeutet dann erstmals die Führung für den SVA. Daniel Essler konnte einen Distanzschuss in den Giebel jagen. Das 5:3 von Jason Grube nach wunderbarer Vorarbeit von Luis Andersz besiegelte dann schon den Auswärtssieg. Das 6:3 durch Jason Grube wurde als Eigentor gewertet, wobei der Ball auch ohne den Werdener ins Tor gegangen wäre.
Unterm Strich also drei Punkte für den SVA, die furchtbar wichtig sind. Es gab in Werden Licht und Schatten, wobei der dunklere Teil nun möglichst gering gehalten werden sollte. Es kommen bis zum Jahresende nur noch Top-Mannschaften auf die Dritte zu.
Essi