Vor etwas über zwei Wochen ist die 19. Auflage des GENO CUP mit dem Sieg des Topfavoriten ETB Schwarz-Weiß Essen zu Ende gegangen und fand im Finale einen würdigen Abschluss. Auch wenn die Vertretungen des Gastgebers bereits in der Vorrunde und im Viertelfinale ausgeschieden sind, hat das nicht zum befürchteten Ausbleiben der Zuschauer am finalen Wochenende geführt. Das hatte sicherlich auch mit dem überraschend guten Wetter zu tun, das uns nicht immer gewogen war. So lief der GENO CUP durchaus zufriedenstellend, man bemerkte aber durchaus eine Delle bei den Zuschauerzahlen in der zweiten Woche. Insbesondere die sintflutartigen Regenfälle beim Viertelfinale des SVA gegen den ETB ließen erkennen, welches gewaltige Schadenpotential das Wetter haben kann, denn hier wäre eine Rekordkulisse angerückt.

Der GENO CUP war noch nie so gut besetzt wie in diesem Jahr. Die Qualität der Teilnehmer zeigt sich auch in den denkbar knappen Ergebnissen. Bis auf einen sehr hohen Sieg des SC Velbert gegen die Zweitvertretung vom FC Stoppenberg gab es keine nennenswerten Kantersiege. Der GENO CUP Neuling SC Obersprockhövel zeigte neben seinen tollen Leistungen auch grundsympathische Züge und fühlte sich spürbar wohl bei uns an der Windmühle. An dieser Stelle möchten wir uns noch einmal bei allen treuen Gästen bedanken, die bei unserem Turnier wieder für eine tolle Atmosphäre gesorgt- und ein Gefühl des Willkommens und der Freude An der Windmühle verbreitet haben. Der GENO CUP ist dafür da, dass Vereinsleben gelebt werden darf – ja muss – auch wenn wir Euch aufgrund der Absprachen mit den Nachbarn leider fast jeden Tag früher rauswerfen mussten als wir das gern getan hätten. Der Preis für den treuesten Besucher geht in diesem Jahr im Übrigen an Martin Farwick, der keinen einzigen der 14 Turniertage fernblieb.

Ein weiteres herzliches Dankeschön geht an die Nachbarn, die wie in jedem Jahr wieder große Unannehmlichkeiten hinnehmen mussten. Wir wissen, dass der GENO CUP teilweise als reines Ärgernis wahrgenommen wird. Die Parkplatzsituation ist kritisch und wird von den Gästen manchmal ein wenig überspitzt. Wir möchten uns dafür entschuldigen. Bei jedweder Übertretung haben wir sofort reagiert und auch aktiv auf die Notwendigkeit hingewiesen, dass nur auf den ausgewiesenen Parkflächen geparkt werden darf. Die Lautstärkeemission ist auch nicht gerade zu unterschätzen. Wir bemühen uns aber nach Kräften, die vereinbarten Ruhezeiten einzuhalten, was uns in diesem Jahr (zum Leidwesen der Gäste) unserer Meinung nach sehr gut gelungen ist. Sollte es an dieser Stelle noch Gesprächsbedarf geben, so bitten wie die Anwohner auf den Vorstand zuzugehen.