Die Elf von Björn Matzel konnte gegen den späteren Hallenstadtmeister und Gastgeber SV Burgaltendorf in der Hallenfinalrunde noch einen Sieg einfahren.

Beim Winter Cup geht es gegen zwei Essener Oberligateams. Auch in diesem Jahr spielt der Tus um den Klassenerhalt in der Landesliga. Das Team befindet sich die ganze Zeit auf oder in der Nähe der Abstiegsplätze. Nur mit einem enormen Kraftakt kann in diesem Jahr der Abstieg vermieden werden. Aber der TuS hat es im vergangenen Jahr auch knapp geschafft, warum sollte dies in dieser Saison nicht auch gelingen.. Wir haben mit dem Trainer Björn Matzel gesprochen:


SVA:  Wie hast du die Saison bis dato wahrgenommen?


Matzel: Auch wenn wir aktuell wieder mit den Abstiegsplätzen in Berührung kommen, sind wir nicht unzufrieden mit der Saison. Wir wussten im Vorfeld, dass es wieder schwer werden würde. Die Liga ist gut. Wir haben eine sehr junge Mannschaft, die noch grün hinter den Ohren ist, unser Altersschnitt liegt bei 21 Jahren, und unsere finanziellen Möglichkeiten sind beschränkt. Unser Ziel war von vorn herein der Klassenerhalt. Und daran werden wir auch weiter arbeiten. Wir haben sehr viele Punkte unglücklich liegen lassen, zu oft unentschieden gespielt.


SVA: Merkt man eine psychische Belastung in der Mannschaft? Ist es demotivierend für die Jungs den Abstiegsplatz immer im Augenwinkel zu haben oder spornt es eher an?


Matzel: Wir versuchen Druck möglichst weit weg von der Mannschaft zu halten. Deswegen ist das schwierig zu sagen. Wir haben ein klares Ziel und das ist der Klassenerhalt und dafür kämpfen alle spürbar. Und solange die Moral und der Arbeitseinsatz aller stimmen, bin ich zufrieden.
Als Trainer und Fußballer spornt es aber natürlich immer an, wenn man für ein Ziel kämpfen muss – so ist ein Aufstieg oder ein Klassenerhalt immer etwas Besonderes.


SVA: Was habt Ihr Euch für die zweite Saisonhälfte vorgenommen?


Matzel: Wir haben in der Hinrunde zu viele Punkte aufgrund fehlender Cleverness liegen lassen - dass müssen wir ändern. Wir werden Tag für Tag mit den Jungs weiterarbeiten. Unser Kader ist aktuell relativ klein, wir haben durch viele Verletzungen nur noch von 16 aktive Jungs. Den heißt es zusammen zu halten um gemeinsam den Klassenerhalt zu schaffen.


SVA: Was hälst du vom Format Winter Cup? Welche Chancen versprichst du dir?


Matzel Das Format ist für die Vorbereitung super. Und wir freuen uns sehr, dabei zu sein. Bis dato haben wir uns in Burgaltendorf immer sehr wohl gefühlt – vor allem beim GENO CUP.
Der Winter Cup bietet eine super Plattform für die Vorbereitung, wir haben sehr gute Testspiele. Dadurch, dass wir beide Oberligsten in der Gruppe haben, ist das Finale weit weg. Aber wir können die Testspiele als Grundlage für unsere Vorbereitung nutzen, wir werden an unsere Grenzen gehen können einiges ausprobieren.