Auch wenn die Gefahr besteht, dass ich mich wiederhole, so möchte ich im Vorfeld des GENO CUP's auch an dieser Stelle noch einmal ein paar Worte verlieren, die sich an alle in irgendeiner Form am Turnier Beteiligten richten:

Zu allererst: Dass wir als SV Burgaltendorf dieses Turnier austragen dürfen ist nicht selbstverständlich, sondern ein Privileg. Und das seit 21 Jahren. Die GENO Bank Essen eG und unsere Vorgänger im Vorstand um Frank Heuer und die vielen Beteiligten haben dieses Turnier zu dem gemacht, was es ist - und da komme ich jetzt zu.

Der GENO CUP - zuletzt in den Medien noch als "MEGA Turnier" bezeichnet - ist für uns als Organisatoren immer zweierlei: Erstens: Eine sehr große Herausforderung mit ganz viel Stress und sicherlich auch eine emotionale Herausforderung. Zweitens: Ein Riesen-Spaß!

Dass der GENO CUP so erfolgreich geblieben ist, hat auf sportlicher Ebene wahrscheinlich auch mit der enormen Flexibilität bei der Ansetzung zu tun. Im Gegensatz zu anderen Turnieren werden die Mannschaften hier nicht in ein enges Korsett des Turnierspielplanes gepresst. Die Mannschaften haben offiziell bis Ende April - inoffiziell auch darüber hinaus Zeit, ihre individuellen Wünsche bzgl. der Ansetzungen abzugeben, damit Trainingsläger oder bereits fest vereinbarte Vorbereitungsspiele nicht kollidieren. Das stellt uns als Organisatoren vor große Herausforderungen bzgl. der Komplexität, die nicht ganz der Quadratur des Kreises entspricht. Aber ein gewisses Maß an fortgeschrittener Kombinatorik muss unsere Geschäftsführung da schon mal aufweisen, um den Anforderungen gerecht zu werden.

Desweiteren spielen wir natürlich seit Jahren auf dem kompletten Spielfeld, ab dem Viertelfinale mit Gespannen über die komplette Spielzeit von 90 Minuten. Die Turnierbestimmungen sind den Anforderungen an eine optimale Vorbereitung angepasst, so dass mit 7 möglichen Auswechslungen möglichst viel experimentiert werden kann. Das Teilnehmerfeld ist hochklassig, die Hälfte des Teilnehmerfeldes spielt auf Verbandsebene und beinhaltet drei Oberligisten. Darüber hinaus nehmen wir für uns in Anspruch, den Mannschaften auch die bestmögliche Betreuung zukommen zu lassen. Wo auch immer etwas fehlen sollte, sind wir als Organisatoren bereit, zu helfen.

Aber wie wir immer betonen: Das Sportliche allein macht den GENO CUP nicht erfolgreich. Es ist der familiäre Charakter, die fröhliche Atmosphäre, das für ein Fußballturnier sicherlich teilweise etwas außergewöhnliche kulinarische Angebot, das den GENO CUP zu dem macht, was er ist. Der freie Eintritt gehört natürlich dazu - und jeder, der meint, das sei überflüssig, hat die Marke GENO CUP nicht verstanden. Von daher laden wir nicht nur die Fußballinteressierten, sondern auch die Familien der Ruhrhalbinsel ein, unser Gast zu sein. Für die Kinder lassen wir auch gern mal eine Portion Wassereis springen und halten bei trockenem Wetter (und das ist meistens der Fall) eine Hüpfburg zum Toben parat. Die Kleinen sind außerdem über ein über die Hälfte des Platzes gespanntes Abfangnetz vor den Bällen geschützt - jeder andere natürlich auch.

Dass wir das alles möglich machen können liegt an den unglaublich vielen helfenden Händen, die vor-, während- und nach dem Turnier fleißig mit anpacken. Ich weiß, dass die Arbeit oft nicht einfach ist. Viele Aufgaben sind undankbar und erfahren nicht die richtige Wertschätzung. Oftmals werden aber auch Aufgaben anderer Organisatoren unterschätzt, weil sie nicht jedermann zugänglich sind, wie beispielsweise die Erstellung der SVA extra oder des oben erwähnten Spielplanes. Und manchmal führt das Ganze zu Unmut und Frust. Das ist ganz offen gesagt bei mir nicht anders. Die unglaublich zeitraubende Arbeit mit dem beruflichen Engagement und der Familie in Einklang zu bringen erfordert ein gewisses Maß an Zeitmanagement, Leistungsbereitschaft und auch ein wenig Leidensfähigkeit. Mut und Freude gibt es für mich oft auf dem Cup selbst. Die Durchführung des Turniers während des Spielbetriebs ist die reine Freude und ich freue mich auf die kommenden 2 1/2 Wochen, auch wenn ich weiß, dass es nicht einfach werden wird. Daher auch wieder mein Aufruf an die vielen Unterstützer: Versucht, Spaß an unserem eigenen Turnier zu haben!

Viele Sponsoren machen die Durchführung des GENO CUP's möglich. Ich möchte mich im Namen des Vorstands bei jedem einzelnen bedanken. Viele von Ihnen werden uns auf dem GENO CUP besuchen und ich freue mich auf viel anregende Gespräche mit Ihnen. Mein besonderer Dank gilt den drei Hauptsponsoren der Turniere: Der GENO BANK Essen eG, Dr. Christian Hainbach vom I.KET Institut für Kälte- und Klimatechnik sowie der Privatbrauerei Stauder. Als unglaublich großzügigen Unterstützer unserer Tombola möchte ich außerdem das Wohnstudio Neuhaus aus Burgaltendorf erwähnen.

Auch auf die Schiedsrichter des Kreis' Essen freuen wir uns sehr. Ihre seid eine tolle Truppe und wir laden Euch gern ein, nach Euren Einsätzen oder generell eine Weile bei uns und mit uns zu verweilen. Ihr wisst ja, wo ihr uns findet.

Bei unseren Nachbarn möchte ich mich bereits jetzt für die angespannte Parksituation während der kommenden zweieinhalb Wochen entschuldigen. Wir informieren die teilnehmenden Mannschaften und Gäste über die Situation vor Ort und empfehlen, mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder zumindest mit Fahrgemeinschaften anzureisen und auch nur auf den ausgewiesenen Parkflächen zu parken. Bezüglich der Nutzungszeiten werden dem SV Burgaltendorf für den GENO CUP Auflagen gegeben, die es uns nicht einfacher machen und die einen erheblichen Wettbewerbsnachteil zu benachbarten Vereinen darstellen. Natürlich halten wir uns trotzdem an sie. Sollten wir einmal nicht in der Lage sein, die Menschen pünktlich von der Anlage zu bringen, so möchte ich Sie bitten, nicht direkt zu eskalieren, sondern in den Dialog mit uns zu gehen.

Jetzt ist es aber genug. Freut Euch auf ein tolles Turnier mit äußerst geselligem Charakter und vielen Freunden!

Martin Neuhaus - Vorstandsmitglied