…oder doch nur wieder eine erneute Wartezeit?

Ist das Glas halb voll oder halb leer?

 

Man kann das Ergebnis der gestrigen Sitzung (Donnerstag, 13.07.2012) mit Vertretern der Stadt heftig diskutieren und kommt schließlich doch zu keinem einheitlichen Ergebnis. Deshalb versuche ich an dieser Stelle nur Fakten wiederzugeben und mögliche Szenarien zu skizzieren. Übereinstimmend wurde beschlossen, gegen die Nichtzulassung der Revision beim Bundesverwaltungsgericht (BVG) Beschwerde einzulegen, dieses muss bis zum 12.08.2012 geschehen. Dann hat die zuständige Rechtsanwältin der Stadt einen weiteren Monat Zeit, um diese Beschwerde ausführlich zu begründen, sodass spätestens am 12.09.2012 die kompletten Unterlagen beim BVG vorliegen müssen. Dann wird- so die Mutmaßung- innerhalb von 3-4 Monaten entschieden, ob die Beschwerde zulässig ist oder nicht, was wir im Januar 2013 erfahren. Sollte der Beschwerde stattgegeben werden, wird – und auch das ist eine Schätzung- innerhalb eines halben Jahres eine endgültige Entscheidung fallen. Ist diese positiv, wird „am nächsten Tag“ mit der eigentlichen Bauplanung begonnen, sodass wir bei optimalem Verlauf frühestens in 2014, eher in 2015 mit der Anlage rechnen können. Wird das Urteil des Oberverwaltungsgerichtes bestätigt, tritt Plan B in Kraft, das heißt, ein komplett neuer Bebauungsplan für die Anlage Im Vaeste müsste erstellt werden (Zeitraum 3-6 Jahre). Das wiederum hat zur Folge, dass wir über eine Zwischenlösung diskutieren müssen, die allerdings wieder die politischen und verwaltungstechnischen Gremien durchlaufen muss. Weitere mögliche oder wünschenswerte Vorgehensweisen wurden besprochen, aber man kam zunächst überein, die erste Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichtes (Ablehnung oder Zulassung) abzuwarten. Die Verwaltung sicherte zu, uns auf dem Laufenden zu halten. Ein weiteres Gespräch unsererseits mit dem Leiter des Essener Sportbundes soll möglichst kurzfristig terminiert werden.

Wie gesagt, das Glas ist halb leer oder halb voll.